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Schwierige Windverhältnisse beim diesjährigen Herrschinger Dyas-Preis

Der Herrschinger Segel-Club freute sich in diesem Jahr über 12 Meldungen. Beim ersten Start zählte Wettfahrtleiter Manfred Belgardt dann 10 Schiffe, was jedoch zur Wertung einer Ranglistenregatta ausreichte.

 Entsprechend der Windprognosen für Samstag konnte nach kurzer Wartezeit ausgelaufen werden. Bei Windstärken zwischen eins und zwei Bft. drehte der Wind zwischen Nordwest und Nordost hin und her, was ein häufiges korrigieren von Starlinie und Kurs notwendig machte.

In der ersten Wettfahrt waren die Bedingungen noch gut segelbar und Jens Olbrysch mit Alexander Wilhelm, beide vom gastgebenden Herrschinger-Segelclub, fuhren einen souveränen Lauf und gewannen vor Christoph und Laurenz Welsch und Dr. Erik Vetter mit Lea Voigt, alle vom HSC.

Der zweite Lauf begann vielversprechend, aber zum Ende der ersten Runde drohte der Wind einzuschlafen, so dass schon nach einer Kreuz und einem Spigang das Rennen beendet wurde. Es gewannen mit hauchdünnem Vorsprung Vetter/Voigt vor Christian Stoppenbrink vom Jörsfelder Segelclub mit Alexander Wobetzky vom Segeler-Club Gothia und Ralf Breitenfeld vom HSC mit Jochen Heydolph vom Segelclub Walchensee.

So blieben für den Sonntag drei Wettfahrten übrig. Man lief pünktlich aus, um den Nordwind zu nutzen. Dieser schlief jedoch leider wieder ein, so dass die Segler auf dem Wasser kurze Zeit auf den angekündigten Ostwind warten mussten.

Bei durch den drehenden Wind anspruchsvollen Bedingungen fuhren Olbrysch/Wilhelm zwei erste Plätze, jeweils hart umkämpft mit Welsch/Welsch, welche zwei zweite Plätze erreichten.

Den letzten Lauf gewannen Breitefeld/Heydolph vor den lange Zeit führenden Vetter/Voigt.

Jens Olbrysch/Alexander Wilhelm behaupteten insgesamt Rang eins deutlich vor Erik Vetter/Lea Voigt und Christoph und Quirin Welsch, welcher heute durch seine Mutter Monika ersetzt wurde.

Wettfahrtleiter Manfred Belgardt und der HSC freuten sich, dass einige Teilnehmer doch eine weite Anreise auf sich genommen hatten und dass man den Seglern fünf spannende Wettfahrten und bayerische Gastfreundschaft bieten konnte.

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